Sibylle Kefer: "Alice im Wunderland"

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Alice im Wunderland [cracked anegg] 2007
Pressefotos: Foto 1 und CD-Cover (c) Alexander Meissl
Videos: Clips & TV-Beiträge
Pressestimmen zu Alice im Wunderland


Pressetext
Sie war die weibliche Stimme der Ausseer Hardbradler.
Sie ist die weibliche Stimme der Ernst Molden-Band.
Jetzt ist sie SiE.

Sibylle Kefer legt ihr Solo-Debüt, „Alice im Wunderland“ (cracked anegg / Lotus), vor. Und damit legt sie einiges vor!

Die studierte Sängerin und Querflötistin interpretiert darauf erstmals eigene Kompositionen, eigene Texte und schöpft gleichzeitig aus der langjährigen Erfahrung mit den besten Musikerinnen und Musikern des Landes.

Kefer geht – das könnten ihre Texte niemals leugnen – mit großen Augen, großem Herzen und großer Courage durch das Leben und ergo dieses Album. Das „Wunderland“ beginnt nicht dort, wo unsere kleine Welt aufhört, sondern dann, wenn wir uns trauen, den Standpunkt der Betrachtung unseres alltäglichen Lebens zu wechseln. (Das Cover zeigt Sibylle Kefer liegend und doch mit beiden Beinen fest auf dem Boden …)

Und wenn diese 12 Songs jeweils aus sehr unterschiedlichen musikalischen Richtungen kommen, holt Mitmusiker und Hardbradler-Produzent Ernst Gottschmann sie sehr behutsam dort ab, um die große Strahlkraft einer sensiblen und außergewöhnlichen Künstlerin auf eine kleine Platte zu bannen.

„Als wärst Du die Vermittlerin einer Idee“ heißt es auf dem Stück „Schmetterling“ – Die Platte „Alice im Wunderland“ ist so eine!

Folgen Sie dem weißen Kaninchen – hören Sie sich SiE an!


Alice im Wunderland
Eine Platte für Seele und Laune von Ernst Molden

So funktionieren Verwandlungen: Die österreichische Sängerin und Komponistin Sibylle Elisabeth Kefer nimmt die Initialen ihrer Vornamen und formt daraus SiE. Eine Frau und Künstlerin als Heldin eines Songzyklus, der seine HörerInnen im besten Sinn zu entrücken vermag. In der Haut ihrer Doppelgängerin schafft Kefer ein seltenes Kunststück: Mit den Mitteln der Musik die Wunder und Wunden der eigenen Seele zur Sache all jener Menschen zu machen, die ihre Lieder hören.

"Alice im Wunderland" - der Titel, den das Debutalbum Kefers vom großen Lewis Carroll und seinem weltberühmten (scheinbaren) Kinderbuch entlehnt, ist programmatisch zu lesen: Auch SiE bewegt sich durch ein Wunderland, das nichts anderes ist, als der Alltag einer dreißigjährigen Frau und Mutter, einer Liebenden und Künstlerin. Die Bilder dieses Alltags aber fallen durch eine hypersensible Wahrnehmung; in den Songs der Sibylle Kefer werden daraus Fragen und Statements, die jeden betreffen. "Alice im Wunderland" - das sind Lieder über das schlafende Kind, über den Geliebten, der einen Weg nicht mitmachen kann oder will, über die eigene Verlorenheit, die sich am Ende der zwölf Stücke womöglich als die größte Sicherheit erweist, die die Frau in deren Zentrum hat - und zugleich als Urgrund ihrer Kunst.

Sibylle Kefer ist studierte Sängerin und Querflötistin, war von ihrer Kindheit im Salzkammergut an von Musik umgeben, spielte in Blaskapellen, sang für die mittlerweile legendären Ausseer Hardbradler und lehrt neben ihrer Arbeit als Kinder-Musiktherapeutin Jazzgesang an einem Wiener Konservatorium. Dementsprechend trittsicher ist ihr musikalischer Zugang: mit dem einstigen Hardbradler-Mitstreiter Ernst Gottschmann als Produzenten und unter Mitwirkung erstklassiger Musiker aus der Wiener Jazz- und Soulszene hat sie ihrem Zyklus ein druckvolles Pop-Kleid auf den Leib geschneidert.

Groove und Selbstfindung sind Bruder und Schwester. Eine Platte für Seele und Laune zugleich. Das ist selten.

[Ernst Molden]