Ernst Molden ::: der Literat
"Wien: Hinweise zum Umgang mit einer alten Seele"
(2004, Deuticke, mit Fotos von Nikolaus Similache)

Das Buch Wien: Hinweise zum Umgang mit einer alten Seele nimmt seine LeserInnen, BewohnerInnen und BesucherInnen der ebenso herrlichen wie fiesen, so eleganten wie depressiven Stadt Wien an der Hand, holt sie von den bösen Boulevards des Bekannten runter, zerrt sie mitunter stur in so nicht verlangte Richtungen, wo es dann halt doch etwas zu sehen oder zu hören gibt (ein Monster, ein neues Gerücht). Das Buch stellt Wien-Mythen des vergangenen Jahrhunderts richtig und schlägt welche für das neue vor.
Wien: Hinweise zum Umgang mit einer alten Seele enthält Warnungen vor dem Angeblichen, verrät ein oder zwei süße Tatsächlichkeiten, zeigt gewisse wohltuende Öffnungen und Vergrößerungen im Lauf der letzten zwanzig Jahre, bemerkt andererseits eine gesunde Moden-Resistenz innerhalb des Kosmos Wien.
DER STANDARD:
Er geht dorthin, wo die Seele der Stadt wohnt, an Orte, wo die Grenzen der Realität durchlässig und taubeneidünn sind. Es ist das Innere, Verborgene, das ihn interessiert, die Innenseite der Stadt, ihrer Menschen, das eigene Innere und die Gerüche der Kindheit auch. Er trifft auf Flaneure, Brustgeschwellte und Schmähführer, Sanftmütige und Hintergründige und streift, ganz kurz nur, die Südkurve des Wiener Opernballs und die Spezies der Kulturlemuren. Er geht auf die Schwächen und Untugenden der Menschen, die er so wie seine Stadt liebt, ein.
Schwächen, hinter denen die Mühen des Lebens stehen, denn der Mensch ist, wie eine Stadt, nicht aus einem Stück, sondern er ist eine Summe von Widersprüchen und unterliegt der täglichen Qual, mit sich selbst zu kämpfen, mit Leidenschaften und Schwäche. Und ab und zu gelingt es einem vielleicht, den Alltag zum Glänzen zu bringen, in Wien, Bischofshofen oder sonst wo. Dazu muss man allerdings zaubern können, und Wien, so der letzte Satz des Buches, kann zaubern, Molden und Nikolaus Similache können es auch. Wien. Hinweise zum Umgang mit einer alten Seele ist ein schönes Buch geworden - und ein stilles, auch wenn es vom Lärm der Stadt spricht.
Buchbesprechung @ OÖ Nachrichten
"Christbaum kaufen, baden gehen"
(Kolumnen, 2003, Deuticke)

Falter | literaturhaus.at | Leseprobe
"Doktor Paranoiski"
(Roman, 2001, Deuticke)

Falter | buchkritik.at | biblio.at | evolver.at | FM4 online | Martin Blumenau (FM4) | perlentaucher.de
"Austreiben"
(Roman, 1999, Deuticke)

Falter | literaturhaus.at | Interview bei wellbuilt.at | lyrikwelt.de | perlentaucher.de
"Biedermeier"
(Roman, 1997, Deuticke)
"Die Krokodilsdame"
(Roman, 1997, Knaus)
"Weisser Frühling"
(Essay, 1994, EUP)
Sonstige Veröffentlichungen:
::: "Der Basilisk" (Theaterstück, UA Schauspielhaus Wien, 1991)
::: "In Nach-Italien" (Theaterstück, UA Theatertreffen Berlin, 1992)
::: "Blue Biedermeier" (Hörspiel, 2003) hoerspiele.co.at
::: u.v.m.

(2004, Deuticke, mit Fotos von Nikolaus Similache)

Das Buch Wien: Hinweise zum Umgang mit einer alten Seele nimmt seine LeserInnen, BewohnerInnen und BesucherInnen der ebenso herrlichen wie fiesen, so eleganten wie depressiven Stadt Wien an der Hand, holt sie von den bösen Boulevards des Bekannten runter, zerrt sie mitunter stur in so nicht verlangte Richtungen, wo es dann halt doch etwas zu sehen oder zu hören gibt (ein Monster, ein neues Gerücht). Das Buch stellt Wien-Mythen des vergangenen Jahrhunderts richtig und schlägt welche für das neue vor.
Wien: Hinweise zum Umgang mit einer alten Seele enthält Warnungen vor dem Angeblichen, verrät ein oder zwei süße Tatsächlichkeiten, zeigt gewisse wohltuende Öffnungen und Vergrößerungen im Lauf der letzten zwanzig Jahre, bemerkt andererseits eine gesunde Moden-Resistenz innerhalb des Kosmos Wien.
DER STANDARD:
Er geht dorthin, wo die Seele der Stadt wohnt, an Orte, wo die Grenzen der Realität durchlässig und taubeneidünn sind. Es ist das Innere, Verborgene, das ihn interessiert, die Innenseite der Stadt, ihrer Menschen, das eigene Innere und die Gerüche der Kindheit auch. Er trifft auf Flaneure, Brustgeschwellte und Schmähführer, Sanftmütige und Hintergründige und streift, ganz kurz nur, die Südkurve des Wiener Opernballs und die Spezies der Kulturlemuren. Er geht auf die Schwächen und Untugenden der Menschen, die er so wie seine Stadt liebt, ein.
Schwächen, hinter denen die Mühen des Lebens stehen, denn der Mensch ist, wie eine Stadt, nicht aus einem Stück, sondern er ist eine Summe von Widersprüchen und unterliegt der täglichen Qual, mit sich selbst zu kämpfen, mit Leidenschaften und Schwäche. Und ab und zu gelingt es einem vielleicht, den Alltag zum Glänzen zu bringen, in Wien, Bischofshofen oder sonst wo. Dazu muss man allerdings zaubern können, und Wien, so der letzte Satz des Buches, kann zaubern, Molden und Nikolaus Similache können es auch. Wien. Hinweise zum Umgang mit einer alten Seele ist ein schönes Buch geworden - und ein stilles, auch wenn es vom Lärm der Stadt spricht.
Buchbesprechung @ OÖ Nachrichten
"Christbaum kaufen, baden gehen"
(Kolumnen, 2003, Deuticke)

Falter | literaturhaus.at | Leseprobe
"Doktor Paranoiski"
(Roman, 2001, Deuticke)

Falter | buchkritik.at | biblio.at | evolver.at | FM4 online | Martin Blumenau (FM4) | perlentaucher.de
"Austreiben"
(Roman, 1999, Deuticke)

Falter | literaturhaus.at | Interview bei wellbuilt.at | lyrikwelt.de | perlentaucher.de
"Biedermeier"
(Roman, 1997, Deuticke)
"Die Krokodilsdame"
(Roman, 1997, Knaus)
"Weisser Frühling"
(Essay, 1994, EUP)
Sonstige Veröffentlichungen:
::: "Der Basilisk" (Theaterstück, UA Schauspielhaus Wien, 1991)
::: "In Nach-Italien" (Theaterstück, UA Theatertreffen Berlin, 1992)
::: "Blue Biedermeier" (Hörspiel, 2003) hoerspiele.co.at
::: u.v.m.
franzjoseph - 1. Nov, 18:55














