Im Spannungsfeld zwischen Liedermacherei, Kammermusik & Punkrock: Das Trojanische Pferd

Neu @ MedienManufaktur Wien: Das Trojanische Pferd
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Pressetext:
Hubert Weinheimer (Gitarre und Gesang) und Hans Wagner (Cello, Gitarre, Bass) teilen Lieder aus wie Watschen. Nicht, dass es gleich schmerzt. Im Gegenteil: die Musik ist zwar eigen-sinnig, aber sehr charmant.
Denn „Das Trojanische Pferd“ ist nicht einfach nur ein Bandname, sondern eine Strategie, die sich wie ein roter Faden durch die Lieder zieht: über Umwege und Schleichpfade werden gedankliche Schauplätze und Tatorte betreten, die sonst selten zur Sprache kommen – und dann gehen sie doch mit dem Kopf durch die Wand bzw. haben das zu diesem Zeitpunkt gar nicht mehr nötig, weil die Zugbrücke längst unten liegt. Die Themen der Lieder schwanken dabei zwischen Schuld und Selbstgerechtigkeit, Wut und Geborgenheit, Ironie und Nüchternheit, Verbundenheit und Selbstverlust und schaukeln sich dabei auf zu einem unerhört aufrichtigen Bekenntnis zweier Spinner.
Im Spannungsfeld zwischen Liedermacherei, Kammermusik und Punkrock entstehen schroffe Schönheiten und charmante Hau-Drauf-Balladen mit manchmal ungewohnt pedantischem Versmaß. „Hinter beißenden Texten können sich richtiggehende Ohrwürmer verstecken. Wichtig ist nur: Lauwarm gilt nicht. Das Trojanische Pferd brennt an beiden Enden: „Ich hab alle Zeit der Welt / Aber keine Geduld“.“ (Sebastian Fasthuber /Der Falter)
Am Album sind auch diverse Gäste vertreten – allen voran Wiens größter zeitgenössischer Liedermacher Ernst Molden, der als Mentor der Band gilt: „Es gibt hier grad keine Band, von der man sich willenloser um den Finger wickeln läßt.“ (Ernst Molden) Kurz vor Veröffentlichung des Albums war die Band bei Fritz Ostermayer „Im Sumpf“ zu Gast um dort ebenfalls Lorbeeren zu ernten: „Ich bin begeistert. Ganz, ganz begeistert, großartig!“ (Fritz Ostermayer /FM4).
franzjoseph - 21. Jun, 20:32














