Walther Soyka & Karl Stirner: neue CD "Tanz"
Walther Soyka und Karl Stirner
CD-Präsentation "Tanz" (Extraplatte)
Dienstag, 08.09.2009
Buschenschank Hengl-Haselbrunner
Iglaseegasse 19, 1190 Wien
Beginn: 20:00
soykastirner.com | myspace.com/walthersoyka | myspace.com/karlstirner
Pressefoto: Download (c) Andreas Hofer
CD-Cover "Tanz" (jpg)
Unerwartet spielerisch verbinden die beiden urwienerische Ethnomusik mit Improvisation. Diese eigenartige Zeitreise wirkt vielleicht auf manche wie ein Luftbad im Urschlamm der Hochromantik,
doch wer sich hineinhört, ganz einlässt aufs ur- wie aufs eigene, dem geht es dann so wie den Tönen beim Klingen: Hin- und hergezaubert in die unzerteilte, endliche Zeit.

EULEN UND NACHTSCHWALBEN UND IHRE TANZ
Pressetext von Ernst Molden, 2009
Die Wiener Nacht ist dunkel, und manch einer muß sie fliehen. Aber meine Freunde Soyka und Stirner, sie sind vom Stamm der Eulen und der Nachtschwalben. Sie gehören da hinein. Da sitzen sie, im Epizentrum der Nacht, sie haben Augenringe und Augengläser, und die beinah letzte echte Wiener Volksmusik umgibt sie wie ein illuminierter Nebel.
Walther Soyka, Knöpferlharmonika, und Karl Stirner, Zither. Selten musizieren sie ausgestellt auf den Bühnen, Walther Soyka sagt gar, er mag die Bühnen nicht. Er mag seine Musik lieber aus dem Leben heraus spielen, also mitten im eigenen Publikum sitzen und da heraus plötzlich zaubern, still nämlich anfangen, nicht lauter werden, bis die anderen leiser sind, leiser und im besten Sinne betroffen. Es ist schon so: Die Moderne gehört allen, das Biedermeier uns allein.
Diese angebliche große Zufriedenheit vor gut anderthalb Jahrhunderten, sie hat die Wiener Volksmusik wenn schon nicht erfunden, dann doch aus ihren Zutaten gruppiert. Und daraus schöpfen die beiden, gleichermaßen Schriftgelehrte und Freigeister der Wiener Musik, bis heute, daraus und aus dem, was nachher geschah. Aus dem Erbe der Schrammeln, der Walzerkönige und auch aus dem. was von den G'scherden am Land in die große Stadt gekommen ist und sich dort urbanisieren ließ oder eben auch nicht.
Soyka und Stirner, die da zaubern, sind nicht allein. Es sind ein paar Musiker, die sich mit dem Wiener volksmusikalischen Erbgut beschäftigen. Aber die meisten mischen etwas bei, ein bißchen Moderne, ein bißchen Kunst. Soyka und Stirner tun nichts dazu, außer ihre eigenen schönen und abenteuerlichen Persönlichkeiten. Der Altwiener Tanz und der Altwiener Marsch, sie wandern durch zwei Rock'n'Roller hindurch und kommen erfrischt wieder hervor. Die Wiener Nacht ist dunkel aber ansprechend, so wie sie hier klingt.
CD-Präsentation "Tanz" (Extraplatte)
Dienstag, 08.09.2009
Buschenschank Hengl-Haselbrunner
Iglaseegasse 19, 1190 Wien
Beginn: 20:00
soykastirner.com | myspace.com/walthersoyka | myspace.com/karlstirner
Pressefoto: Download (c) Andreas Hofer
CD-Cover "Tanz" (jpg)
Unerwartet spielerisch verbinden die beiden urwienerische Ethnomusik mit Improvisation. Diese eigenartige Zeitreise wirkt vielleicht auf manche wie ein Luftbad im Urschlamm der Hochromantik,
doch wer sich hineinhört, ganz einlässt aufs ur- wie aufs eigene, dem geht es dann so wie den Tönen beim Klingen: Hin- und hergezaubert in die unzerteilte, endliche Zeit.

EULEN UND NACHTSCHWALBEN UND IHRE TANZ
Pressetext von Ernst Molden, 2009
Die Wiener Nacht ist dunkel, und manch einer muß sie fliehen. Aber meine Freunde Soyka und Stirner, sie sind vom Stamm der Eulen und der Nachtschwalben. Sie gehören da hinein. Da sitzen sie, im Epizentrum der Nacht, sie haben Augenringe und Augengläser, und die beinah letzte echte Wiener Volksmusik umgibt sie wie ein illuminierter Nebel.
Walther Soyka, Knöpferlharmonika, und Karl Stirner, Zither. Selten musizieren sie ausgestellt auf den Bühnen, Walther Soyka sagt gar, er mag die Bühnen nicht. Er mag seine Musik lieber aus dem Leben heraus spielen, also mitten im eigenen Publikum sitzen und da heraus plötzlich zaubern, still nämlich anfangen, nicht lauter werden, bis die anderen leiser sind, leiser und im besten Sinne betroffen. Es ist schon so: Die Moderne gehört allen, das Biedermeier uns allein.
Diese angebliche große Zufriedenheit vor gut anderthalb Jahrhunderten, sie hat die Wiener Volksmusik wenn schon nicht erfunden, dann doch aus ihren Zutaten gruppiert. Und daraus schöpfen die beiden, gleichermaßen Schriftgelehrte und Freigeister der Wiener Musik, bis heute, daraus und aus dem, was nachher geschah. Aus dem Erbe der Schrammeln, der Walzerkönige und auch aus dem. was von den G'scherden am Land in die große Stadt gekommen ist und sich dort urbanisieren ließ oder eben auch nicht.
Soyka und Stirner, die da zaubern, sind nicht allein. Es sind ein paar Musiker, die sich mit dem Wiener volksmusikalischen Erbgut beschäftigen. Aber die meisten mischen etwas bei, ein bißchen Moderne, ein bißchen Kunst. Soyka und Stirner tun nichts dazu, außer ihre eigenen schönen und abenteuerlichen Persönlichkeiten. Der Altwiener Tanz und der Altwiener Marsch, sie wandern durch zwei Rock'n'Roller hindurch und kommen erfrischt wieder hervor. Die Wiener Nacht ist dunkel aber ansprechend, so wie sie hier klingt.
franzjoseph - 27. Aug, 00:51













